Implizite Optionen

von A wie Aufsicht bis Z wie Zinsbuchsteuerung

Implizite Optionen im Kontext der Banksteuerung

Implizite Optionen - von den MaRisk als wesentliche Risiken eingestuft - führen gerade im anhaltenden Niedrigzinsumfeld zu einer Belastung der GuV.

Bestandsveränderungen oder Zinsminderungen, die aus statistischen impliziten Optionen resultieren, müssen daher schon im Planungsprozess berücksichtigt werden, unter anderem um den Soll-/Ist-Abgleich der Planung zu ermöglichen.

 

Die vollständige und konsistente Abbildung im OSPlus Banksteuerung

In OSPlus-Banksteuerung ist die vollständige und konsistente Abbildung der impliziten Optionen in der Risikosteuerung - und somit die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen - technisch möglich. Zudem wurde dem OSPlus-Release 17.0 ein neues Optionspreismodell integriert, so dass Risiken aus Optionen in der Kalkulation und in den Risikosimulationen auch mit negativen Zinsen berechnet werden können.

 

Für Schritte zur erfolgreichen Umsetzung impliziter Optionen in der Banksteuerung und Kalkulation

Schritt 1: Analyse und Erstbewertung

  • Bestandsaufnahme
  • Prüfung der Wesentlichkeit
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Schritt 2: Herleitung von Ausübequoten und -funktionen

  • Datenqualitätsprüfung in S-ImplO
  • Gegebenenfalls Berechnungen außerhalb S-ImplO

Schritt 3: Integration in die Gesamtbankplanung

  • Kalkulation
  • Periodische Risikosteuerung (Zinsänderung und Liquidität)
  • Wertorientierte Risikosteuerung (Zinsänderung und Liquidität)

Schritt 4: Validierung

  • Durchführung von Sensitivitätsanalysen
  • Gegebenenfalls erneute Prüfung der Wesentlichkeit

Schritt 5: Steuerung von Optionsrisiken

  • Aufbau eines Optionsbuchs
  • Herleitung von Steuerungsimpulsen

 

 

ANSPRECHPARTNERIN

Sabrina Vogel

Business Consultant

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