Rückblick

Sparkassenkonferenz

Sparkassenkonferenz 2016 - Aufbruch. Gemeinsam die Zukunft gestalten

Mehr als 120 Teilnehmer aus Sparkassen, Landesbanken, Verbänden und der Finanz Informatik trafen sich vom 22. bis 23. November 2016 zur Sparkassenkonferenz in Köln: Um einen Blick auf die Themen der Zukunft zu werfen, darüber zu diskutierten, wie sie in praxisorientierte IT umgesetzt werden können und sich darüber auszutauschen, wie diesen Herausforderungen gemeinsam begegnet werden kann.

 

 

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Norbert Strietholt (msgGillardon), warf msgGillardon-Vorstand Dr. Frank Schlottmann einen Blick auf die „Banksteuerung der Zukunft“. Dabei beschränkte er sich nicht darauf, die Herausforderungen, wie steigende Regulierungen, Verzahnung der Banksteuerung mit dem Meldewesen und Accounting und anhaltende Niedrigzinsen, zu beschreiben, sondern skizzierte auch einen Lösungsansatz, wie aus der Digitalisierung von Prozessen in der Banksteuerung Mehrwerte generiert werden können.

Thomas Becker (Finanz Informatik) und Uwe Rosengardt (msgGillardon) gaben einen Einblick in die „Weiterentwicklungen der Banksteuerung und Kalkulation unter OSPlus“ und stellten neue Funktionalitäten, geplante Erweiterungen und strategische Projekte in der IT vor. Ergänzt wurde der Vortrag durch Praxishinweise zur „Kalkulation mit MARZIPAN „und der „Integrierten Zinsbuchsteuerung“ von Judith Schilling und Dr. Sven Heumann (beide msgGillardon).

 

 
 
Zum Themenschwerpunkt „Bankplanung – Blitzlichter zu aktuellen Schwerpunktthemen aus der Praxis“ beleuchteten die Berater von msgGillardon unter der Moderation von Tanja Gerling folgende Themen:
  • Periodisierte Ausgleichszahlung (Dennis Bayer)
  • Ergebnisspaltung in der Niedrigzinsphase (Klaus Stechmeyer-Emden)
  • Liquiditätsfristentransformation (Rainer Alfes)
  • LCR-Planung in der Umsetzungspraxis (Alexander Kregiel)
  • Bankplanung – alle Kennzahlen im Blick! (Sven Henke, Dr. Sven Heumann)

Der Vortrag von Norbert Strietholt „Erweiterte Gesamtbanksteuerungsplattform (EGP)“ stellte die Chancen durch die neue Softwaregeneration in den Fokus. Er zeigte auf, wie die EGP die heutigen und die erkennbaren zukünftigen fachlichen, technologischen und prozessualen Bedarfe ebenso adressiert wie die zukünftigen Anforderungen im Sinne eines zentralen Datenhaushalts. Die EGP wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Marktstandard entwickelt. Aufgrund der großen Bedeutung der Sparkassenorganisation erfolgt selbstverständlich auch eine Einbindung der Anforderungen aus der Sparkassen-Finanzgruppe.

 

 

 
 
 

 

Auch in diesem Jahr profitierten die Teilnehmer wieder von Erfahrungen aus der Sparkassenpraxis.  Am ersten Konferenztag berichtete Christian Hoffmann (Sparkasse Vorderpfalz) über die Erfahrungen bei der Integration von MARZIPAN in OSPlus Kredit. Am zweiten Konferenztag stellte Nils Moch vor, wie die Sparkasse Lüneburg die Herausforderungen einer §44er-Prüfung gemeistert hat und gab den Teilnehmern wertvolle Tipps. Im Mittelpunkt des Praxisberichtes von Christian Mannberger (Nassauische Sparkasse) und Christian Bachert (msgGillardon) stand die „Umsetzung eines ganzheitlichen Liquiditätsmanagements“ in der Nassauischen Sparkasse.

Katrin Guttenberger-Hupf (Sparkassenverband Bayern) Stefanie Wolz (msgGillardon) informierten die Teilnehmer über die „Highlights“, die sich aus der bevorstehenden Einführung der „Ergebnisvorschaurechnung (EVR)“ für die Sparkassen ergeben, über die wesentlichen Eckpunkte zum aktuellen Stand des Rollouts und zum weiteren Vorgehen.

Sehr anschaulich zeigte Christian Klomfaß (Finanz Informatik) in seinem Vortrag, dass der Aufbruch in Richtung „Integrierter Datenhaushalt (IDH)“ eine nicht nur notwendige, sondern insbesondere für die Banksteuerung auch mehrwertige Entwicklung und Großinvestition ist. Somit werden nicht nur die erforderlichem „Muss-Anforderungen“ umgesetzt, sondern darüber hinaus weitere Inhalte und Funktionalitäten angestrebt.

Den aufsichtsrechtlichen Herausforderungen und den daraus resultierenden Handlungsbedarfen widmeten sich auch die Vorträge von Prof. Dr. Konrad Wimmer (msgGillardon) zum Thema „Wichtige aufsichtsrechtliche Änderungen im Überblick (MaRisk, SREP, RTF, IRRBB …)“ und Rainer Alfes (msgGillardon) zum Thema „Konkrete Umsetzungsvorschläge für aktuelle Anforderungen“ aus IRRBB (BCBS368) und dem Thema Spreadrisiko.

 

 
 
Der erste Konferenztag endete mit der Abendveranstaltung im traditionellen Brauhaus Früh. Bei frisch gezapftem Kölsch und rheinischen Spezialitäten konnten die Teilnehmer nicht nur ihre Gespräche vertiefen, sondern bekamen auch einen kabarettistisch-humorvollen Blick in die kölsche Seele und genossen den Abend bei kölscher Live-Musik.

Den zweiten Konferenztag beendete Norbert Strietholt mit der Ankündigung, dass die Sparkassenkonferenz für den 21. bis 22. November 2017 in Berlin bereits fest geplant ist.

Am Ende der Veranstaltung lobten die Teilnehmer die Inhalte und den Rahmen der Konferenz. Besonders hoben sie den anspruchsvollen Mix aus aufsichtsrechtlichen, IT- und bankfachlichen Themen sowie Praxisberichten hervor - sowohl den Blick auf strategische Herausforderungen als auch auf operative Lösungen empfanden sie als bestens gelungen.

 

 

 

Gerne senden wir den Mitgliedern der Sparkassen-Finanzgruppe die Vorträge der Sparkassenkonferenz kostenfrei per E-Mail zu.

 

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