Archiv Fachartikel

Wissen und Erfahrungen rund um unsere Themen

Allfinanzkonzepte - Ausblick im Zeitalter von Social Media

Autoren: Dennis Kapl, Thomas Schmidt

Quelle: NEWS 01/2011

 

Der Begriff „Allfinanz“ bedeutete an dieser Stelle die Erweiterung des Angebots über den gängigen Kreis der Bankgeschäfte hinaus, vornehmlich durch Addition von Bauspar- und Versicherungsprodukten. Dem Kunden sollte hierdurch in erster Linie hinsichtlich der Informationsbeschaffung eine zeitliche Ersparnis entstehen und mittels intelligenter Produktbündelung Sonderkonditionen eingeräumt werden. Die Finanzdienstleister knüpften ihrerseits hohe Erwartungen an Kostensenkungseffekte, Cross-Selling-Möglichkeiten und eine gesteigerte Kundenbindung.

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Marktsimulation und Stresstest in der Industrie

Autor: Andreas Vogel

Quelle: NEWS 01/2011

 

Ein integriertes und intelligentes Risikomanagement wird in Unternehmen immer wichtiger. Marktsimulationen, die Wirkungszusammenhänge von Markttreibern berücksichtigen, zeigen dem Management die Konsequenzen bestimmter Marktszenarien auf. Unternehmensweite Stresstests in Verbindung mit der Abbildung von Wirkungszusammenhängen unternehmensrelevanter Risikofaktoren liefern durch das Generieren von hypothetischen, jedoch real plausiblen Szenarien ökonomisch interpretierbare Ergebnisse. So können die Folgen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit und vor allem Tragfähigkeit des Unternehmens aufgezeigt werden. Der Ansatz im Kontext dieses Artikels befasst sich insbesondere mit dem Risikomanagement industrieller Unternehmen. Für diese Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung, treibende Risikofaktoren zu kennen und Marktsituationen zu identifizieren, die das Unternehmen in Schieflage bringen können. Börsennotierte Unternehmen sind durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) zu kontinuierlichem Risikomanagement verpflichtet. Insbesondere Unternehmen, die vom globalen Marktgeschehen abhängen, profitieren von der Durchführung sogenannter Stresstests. Aus den Ergebnissen lassen sich Handlungsmaßnahmen identifizieren und strategische Pläne entwickeln, um für bestimmte Marktszenarien präpariert zu sein und flexibel reagieren zu können.

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Vorfälligkeitsentschädigung bei Forwarddarlehen

Autoren: Prof. Dr. Konrad Wimmer, Dr. Patrick Rösler

Quelle: BankPraktiker 03/2010

 

Die Vorfälligkeitsentschädigung soll die Bank oder Sparkasse so stellen, als ob der Darlehensvertrag bis zum Ende des geschützten Zinserwartungszeitraums vereinbarungsgemäß durchgeführt worden wäre. Damit sollen ihr grob umrissen einerseits die vertraglich vereinbarten Zahlungen zufl ießen, andererseits muss sie sich den Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit der Mittel bei der Schadensbetrachtung anrechnen lassen. Die Schadensberechnung basiert auf der an anderer Stelle ausführlich diskutierten Barwertmethode (Kurswertmethode), die vom BGH anerkannt ist.

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Irreführende Leuchttürme am Beispiel von Tagesgeldkonditionen

Autoren: Jonas Andrulis, Dr. Manuela Ender

Quelle: Betriebswirtschaftliche Blätter 02/2010

 

Die Sparkassen als klassische Filialbanken sahen sich in jüngster Zeit nicht zuletzt aufgrund der Liquiditätsengpässe einiger Banken mit einem zunehmend aggressiven Wettbewerb um Kundeneinlagen konfrontiert. Die Margen für Einlagenprodukte schrumpften und Tagesgeldkonditionen wurden verstärkt als Leuchtturmprodukte im Retailgeschäft beworben. Anhand einer strategischen Analyse wird deutlich, welche Gründe Sparkassen bewegen können, in einem Tagesgeldwettbewerb einzutreten, und unter welchen Bedingungen sich der Preiskampf nicht lohnt. Ein spieltheoretisches Modell beschreibt dabei das Zusammenspiel der Mitbewerber und ihr strategisches Verhalten im Privatkundengeschäft.

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Erfolgreiche Einführung einer Liquiditätssteuerung

Autoren: Gunar Feth, Stefan Paulus, Judith Klahm, Klaus Stechmeyer-Emden, Roland Wagner

Quelle: Betriebswirtschaftliche Blätter 05/2010

 

Mit der Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) von 2009 hat der Gesetzgeber das Liquiditätsrisiko als wesentliches Risiko definiert. Banken und Sparkassen haben daher die Aufgabe, dieses Risiko auch zu messen. Mit der Einführung der Anwendung sDIS+® setzt die Kreissparkasse Saarpfalz die Anforderungen der neuen MaRisk nicht nur konsequent um, sondern ist zudem in der Lage, ihre Liquiditätsrisikosituation umfassend zu analysieren und zu steuern. Mit dem frühzeitigen Einsatz von sDIS+® für ihre Liquiditätssteuerung bereitete sich die Kreissparkasse auf die Einführung der sparkassenindividuellen Leistungsstufe sDIS OSPlus vor, die allen Sparkassen ab 2010 zur Marktpreisrisiko- und Liquiditätsrisikosteuerung zur Verfügung steht.

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