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Rückblick: 3. Trendkonferenz Aufsichtsrecht und Meldewesen

Was kommt auf die Banken zu?

Die Aufsicht nimmt die Zügel fester denn je in die Hand, die Herausforderungen im Aufsichtsrecht und Meldewesen für Banken steigen stetig. Ab Januar 2016 gelten die neuen Leitlinien der Europäischen Bankenaufsicht für den SREP. Hinzu kommen aufsichtsrechtliche Initiativen, um die Methoden zur Messung des Zinsänderungsrisikos im Anlagebeuch zu verbessern, den Kreditrisikostandard-Ansatz für Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und die Steuerung von Banken zu verbessern.

In dieser Situation ist es für Finanzinstitute von zentraler Bedeutung, wichtige Impulse und Entwicklungen in Aufsichtsrecht und Meldewesen genau zu beobachten und aufzunehmen. Nur so besteht die Chance, frühzeitig und angemessen auf sich abzeichnende Änderungen zu reagieren.

Vor diesem Hintergrund gab die 3. Trendkonferenz Aufsichtsrecht und Meldewesen am 5. November 2015 in Frankfurt am Main wichtige Informationen und Einblicke in die aktuellen Entwicklungen im Aufsichtsrecht (Dirk Jäger, Bundesverband deutscher Banken) und diskutierte folgende weitere Themen:

  • Impossible trinity der Baseler Mindesteigenkapitalanforderungen – Ausgangssituation und zu erwartende Veränderungen - Dr. Thomas Dietz, Deutsche Bundesbank
  • Herausforderungen an das Risikomanagement: Impulse und Trends - Holger Dürr, Stephan Vorgrimler, Prof. Dr. Konrad Wimmer, msgGillardon
  • EBA-Stresstest 2016: Herausforderungen und Lösungsansätze - Kurt Annen, Michael Masa, msgGillardon
  • Wachsende Anforderungen im Meldewesen am Beispiel AnaCredit und LCR Steuerung - Dr. Liane Meis, BSM GmbH

Nach den Vorträgen und in den Pausen nutzten die Konferenzteilnehmer sehr intensiv die Möglichkeit, die Informationen aus den Vorträgen mit den Referenten zu diskutieren und mit eigenen Erfahrungen aus ihrem beruflichen Umfeld abzugleichen sowie sich mit Teilnehmern aus anderen Instituten auszutauschen. Insgesamt, so das Feedback der Teilnehmer, eine sehr interessante und informative Veranstaltung.

 

Die aktuelle Studie banking insight ist erschienen

Die aktuelle Ausgabe der Studie banking insight von msgGillardon und Handelsblatt ist erschienen – dieses Jahr zum Thema Unter Kontrolle. Was der neue SREP für die Banken bedeutet.

Bretten. 29. September 2015 - Die Aufsicht nimmt die Zügel in die Hand - und zwar fester denn je. Ab Januar gelten die neuen Leitlinien der Europäischen Bankenaufsicht für den SREP zur umfassenden Beurteilung der Risiken von Finanzinstituten. Zwar decken die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und das Kreditwesengesetz (KWG) bereits einen großen Teil des neuen SREP ab, doch die Europäische Aufsicht geht noch einige Schritte weiter. Der neue ganzheitliche Prozess schlägt den Bogen von der Kategorisierung der Banken über Liquiditäts- und Kapitalrisiken bis hin zur Geschäftsmodellanalyse. Gerade bei letztem Punkt fürchten Banken künftig Eingriffe in ihre Geschäftsstrategie durch die Aufsicht.

Auch außerhalb des SREP tut sich einiges an der Aufsichtsfront. Hinzu kommen aufsichtsrechtliche Initiativen, um die Methoden zur Messung des Zinsänderungsrisikos im Anlagebuch zu verbessern, den Kreditrisikostandard-Ansatz (KSA) für Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und die Steuerung von Banken zu optimieren.

Die aktuelle Studie banking insight hat 200 Fach- und Führungskräfte deutscher Kreditinstitute gefragt, wie sie auf diese zahlreichen aufsichtsrechtlichen Neuerungen vorbereitet sind. „Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass sich Banken an vielen Stellen weiterentwickeln müssen. Teilweise können die Konsequenzen für Geschäftsmodell und Steuerung jedoch von den Instituten noch nicht vollständig abgeschätzt werden – hier werden sich die Banken weiter in einem dynamischen Umfeld bewegen und auf Veränderungen reagieren müssen“, erläutert Holger Dürr, Partner Business Consulting und Experte für aufsichtsrechtliche Themen bei msgGillardon, die Umfrageergebnisse.

Die Befragungsergebnisse werden durch Stellungnahmen von Experten aus der Bundesbank sowie aus Verbänden abgerundet.

Herzlichen Glückwunsch unseren erfolgreichen Trainees!

Im April starteten 14 junge Kolleginnen und Kollegen in unser Einsteigerprogramm Professional Start. Von Anfang an war ihr Stundenplan gut gefüllt mit Schulungen zu fachlichen und technischen Themen, sowie Soft-Skills, Projektmanagement und Case Studies - immer mit dem Ziel, nach drei Monaten bestens für ihre Laufbahn im Business Consulting, Produktmanagement oder in der IT-Beratung gerüstet zu sein. Aber auch verschiedene Team-Events standen auf dem Programm und sorgten für die Vernetzung und den Austausch der Trainees untereinander.

Im Juni stand dann fest: Alle unsere Trainees haben das Programm erfolgreich absolviert. Mit einem Abschlussworkshop am 11. Juni 2015 in Bretten wurde Professional Start offiziell beendet.

Wir gratulieren unseren neuen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich und freuen uns auf viele spannende gemeinsame Projekte und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Holger Suerken

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